
Bei der sog. «Rankstiege», der Verbindung vom Städtchen zum Schloss, steht seit dem Mittelalter das «Schlosszehnten-Haus». Hier wurden im Keller seit dem 15. Jh. Käse und Butterabgaben der Untertanen, auch «Tagmulchen» genannt, gelagert. Steuern lieferte man damals noch als Naturalgaben ab. Mit dem Ende der eidgenössischen Landvogtei 1798 kam das Haus in den Besitz des Kantons St.Gallen. Dieser stellte den Platz nach dem Brand von 1811 für die Überbauung zur Verfügung. So wurde das Haus als Doppelwohnhaus auf den alten Grundmauern neu erstellt, der (jetzt private) Molkenkeller besteht bis heute.
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